• Angeline

101 Gründe, warum du kuscheln solltest

Kuscheln wirkt auf unfassbar vielen Ebene und hat einen positiven Einfluss auf unser gesamtes Wesen und unser ganzes Leben.

Und es macht einfach unheimlich viel Spaß! Deshalb solltest du nicht nur kuscheln, sondern du musst! Unbedingt!! Echt jetzt!!!

P.S. Für den Körper ist es einerlei, ob diese Berührungen von einem Fremden kommen oder vom liebsten Menschen in deiner Welt. Hauptsache sie sind achtsam, liebevoll und wertschätzend. Die Berührungen und die Erfahrung mögen sich anders anfühlen, aber das ist so, weil du sie anders einordnest. Das Wichtigste dabei: Alles zu deiner Zeit. Wenn es für dich nicht vorstellbar ist, mit Fremden zu kuscheln, dann lass es.




  1. Kuscheln ist angenehm.

  2. Kuscheln macht attraktiv. Kuscheln zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht und jeder Mensch ist schöner, wenn er lächelt.

  3. Kuscheln macht aufmerksamer. Wir schärfen unsere Wahrnehmung dahingehend zu spüren, wie eine Berührung tatsächlich gemeint ist. Unsere Antennen werden dadurch fein getunt und so fällt es leicht, die Angst loszulassen, missbraucht und ausgenutzt zu werden. Wir können uns darauf verlassen, dass unser Alarmsystem früher und deutlicher anschlägt und uns vor erneuten Übergriffen schützt. Oder aber es bleibt einfach still und wir machen eine neue schöne Erfahrung, zu der wir früher vielleicht aus Angst nein gesagt hätten.

  4. Kuscheln macht ausgeglichen und geduldig. Einen glücklichen und erfüllten Menschen wirft so schnell nichts aus der Bahn und die kleinen Holpersteine und Schwierigkeiten prallen einfach an uns ab.

  5. Kuscheln ist befriedigend. Dafür muss man verstehen, dass es grundsätzlich zwei Grundbedürfnisse Berührung betreffend gibt: Zum einen das Bedürfnis nach liebevoller, achtsamer, bedingungsloser Berührung und zum anderen das Bedürfnis nach Sex und sexuellem Ausdruck. Beide müssen erfüllt sein, um wirklich tief und umfassend befriedigt zu sein. Nur durch Sex allein kann dieser Zustand des Seins nicht erreicht werden.

  6. Kuscheln ist bejahend und bekräftigend. Du sagst Ja zu dir selbst, zu deinem Körper, zu dem, was du willst, zum Hier und Jetzt.

  7. Kuscheln ist belebend. Bei Erschöpfung lädt uns kuscheln wieder auf. Wir tanken Energie und die Lebensgeister erwachen wieder.

  8. Kuscheln ist bequem. Du liegst rum, es ist warm, weich, toll und unfassbar einfach.

  9. Kuscheln ist berauschend. Durch die hohe Konzentration von Wohlfühlhormonen kann es zu einem Kuschelhigh kommen, das sich wie ein leichter Alkohol- oder Drogenrausch anfühlt. Ein Gefühl, wie frisch verliebt zu sein, verliebt in das Leben.

  10. Kuscheln ist beruhigend. Durch ausreichende Kuscheleinheiten kehrt eine tiefe Ruhe in uns ein. Der Körper fällt in einen tiefen Entspannungszustand.

  11. Kuscheln beschwingt und macht energiegeladen. Kuscheln lädt uns positiv auf. Nach einer Kuscheleinheit sind wir aufgetankt, voller Energie und bereit, wieder beschwingt in den Alltag einzusteigen. Diese Stimmung überträgt sich, wir werden zu angenehmeren Zeitgenossen.

  12. Kuscheln wirkt bestätigend. Ablehnungsthemen können ganz verschwinden, wenn wir genug berührt werden, ebenso die eventuell damit einhergehende Gewichtszu- oder -abnahme. (Bei Bulemie und Anorexie verbessern sich die Essgewohnheiten und das Körperbild ist weniger verzerrt.)

  13. Kuscheln ist bewährt. Seit tausenden von Jahren wird Berührung (Massage, Handauflegen) zu Heilzwecken verwendet.

  14. Kuscheln ist ein Beziehungsbooster. Paare, die viel kuscheln, bleiben länger zusammen, streiten sich weniger, vertrauen sich mehr und fühlen eine tiefere Verbindung zueinander als Paare, die das wenig oder gar nicht tun.

  15. Kuscheln macht charismatisch und bringt Menschen zum Leuchten. Du solltest die erfüllten, glücklichen Gesichter und die leuchtenden Augen am Ende einer Kuschelparty sehen- unwiderstehlich.

  16. Kuscheln macht couragiert. Denn wenn man nicht fragt,ob man berühren oder berührt werden darf, ist die Antwort immer Nein. Zeigen wir uns und trauen wir uns zu fragen, ist es wahrscheinlicher, dass viele unserer Wünsche auch erfüllt werden. Das wiederum stärkt das Vertrauen, sich immer öfter mit seinen Wünschen und Sehnsüchten zu zeigen. Wir können lernen, zu uns zu stehen. Wir können die Angst verlieren, für unsere Wünsche verurteilt zu werden. Wir wollen, was wir wollen, wie wir es wollen und wann wir es wollen.

  17. Kuscheln macht dankbar. Und Dankbarkeit ist die höchste Form der Manifestation. Bis du dankbar, ziehst du immer mehr wundervolle Dinge in dein Leben.

  18. Kuscheln erleichtert. Berührung schafft Erleichterung von Sorgen und Problemen: Die Zentren im Gehirn, die für Problemlösung zuständig sind, entspannen sich unmittelbar nach Berührung. Der Körper interpretiert das Berührt werden als Versprechen auf Unterstützung und das weit stärker als durch jede Form der verbalen Zuwendung. Berührung lindert seelische Schmerzen. (Das Schmerzzentrum im Gehirn ist nicht nur bei physischem Schmerz aktiv, sondern auch bei seelischem Schmerz.)

  19. Kuscheln macht ehrlich. Du lernst ehrlich Ja und Nein zu sagen zu angebotener Berührung. Du lernst zu deinen Wünschen und Grenzen zu stehen. Das überträgt sich auch auf andere Bereiche deines Lebens.

  20. Kuscheln ist und macht eindeutig. Dein Körper sendet dir eindeutige Botschaften dahingehend, ob er etwas als angenehm oder unangenehm empfindet. Du lernst diese Botschaften zu hören und richtig zu interpretieren. Du lernst auch, mit deinem Körper und mit deinen Worten eindeutige Botschaften zu senden. Klare Kommunikation.

  21. Kuscheln macht einfallsreich. Du limitierst dich schon bald nicht mehr auf Kopf kraulen und Rücken streicheln. Es gibt soooo viel mehr zu entdecken.

  22. Kuscheln macht einfühlsam. Ein weicher offener Körper führt zu einem weichen offenen Wesen. Du wirst empfänglicher für die Signale und Schwingungen deiner Mitmenschen und deiner Umgebung.

  23. Kuscheln macht ekstatisch. Durch Kuscheln macht dein Körper auf, er genießt. Er verschließt sich nicht länger aus Angst vor unschönen Erfahrungen. Dadurch sind tiefere und intensivere Empfindungen möglich. Über die Zeit wirst du wieder zu dem, wofür du eigentlich gemacht bist: ein der Ekstase fähiges Wesen.

  24. Kuscheln ist elektrisierend. Es gibt diese Begegnungen… alles fließt, der ganze Körper ist wie elektrisiert, vibriert, summt, genießt. Ein KuschelTanz zu zweit, zu dritt, zu … .

  25. Kuscheln ist empfehlenswert. Aus 101 Gründen.

  26. Kuscheln entspannt. Wir geraten in einen fast schwebenden Zustand in dem man einfach ist, nichts mehr soll oder will - Entspannung pur. Vom Kuschen erfüllt, prallen die ganzen Kleinigkeiten und Widrigkeiten, die uns sonst auf die Palme bringen, einfach an ab.

  27. Kuscheln macht erfolgreich. Es ist erwiesen, dass Sportteams, die viel Körperkontakt teilen, häufiger gewinnen. Eine Kellnerin, die ihre Gäste leicht berührt, bekommt viel eher Trinkgeld und Verkäufer sind erfolgreicher, wenn sie in das Verkaufsgespräch Berührung integrieren. Berührung steigert die kognitive Leistungsfähigkeit und die Aufmerksamkeit.

  28. Kuscheln ist erfüllend. Das Defizit in uns, welches sich wie ein großes, schwarzes, nimmersattes Loch anfühlt und sagt: „Ich kann nicht mehr, es ist zu viel. Ich gebe und gebe und bekomme nichts/nicht genug zurück. Ich fühle mich leer und bedürftig. Ich bin dran.“ verschwindet. Es füllt sich vor allem durch Berührung langsam wieder von innen auf. Wir verfügen dann wieder über die (emotionalen) Ressourcen, die nötig sind, um freien Herzens geben und andere unterstützen zu können, was wiederum auch erfüllend ist. Es entsteht ein emotionales Perpetuum Mobile.

  29. Kuscheln ist erhellend. Immer oder fast immer wenn ich kuschle, haben ich oder Teilnehmer meiner Conscious Cuddle Experiences einen Heureka-Moment nach dem anderen: „Ach so fühlt sich ‚Geben ist seliger denn nehmen.‘ an! Oh mein Gott, ist das ein schöner Zustand.“

  30. Kuscheln ist erkenntnisreich. Im klaren achtsamen Rahmen einer Kuschelsession oder Kuschelparty lernen Menschen, dass Berührung nicht unbedingt zu Sex oder einer anderen Verpflichtung führen muss und können körperliche Nähe ganz entspannt genießen. Für viele wird es zum ersten Mal klar, dass es einen Unterschied gibt zwischen entspannender Kuschelenergie und anregender sexueller Energie. Es ist für viele neu, dass man sich entscheiden kann, wohin man die eigenen Energien lenken möchte. Es ist befreiend zu erkennen, dass es sich um zwei verschiedene Bedürfnisse handelt, das Bedürfnis nach Sex und das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit. Diese und viele andere Erkenntnisse kommen durch Kuscheln ganz von selbst. Du brauchst keinen Lehrer oder Guru, der dir etwas vorbetet.

  31. Kuscheln wirkt erleuchtend. Durch Kuscheln geschieht persönliches und spirituelles Wachstum: Die Wahrnehmungen verfeinern sich. Immer weniger fühlen wir uns in „groben“ Energien wohl. Berührungsfülle lässt Ressourcen frei werden, die für Lernen und Weiterentwicklung genutzt werden können. Kuscheln ist spirituelle Arbeit.

  32. Kuscheln ist erstaunlich vielseitig und wird einfach nicht langweilig.

  33. Kuscheln macht euphorisch. Durch Kuscheln wird ein Hormoncocktail ausgeschüttet, der dem eines Drogenhighs ähnelt.

  34. Kuscheln macht faszinierend. Berührung bringt die Haut zum Leuchten und dich zum Strahlen.

  35. Kuscheln macht fehlerfrei. Schon eine kurze Berührung z.B. an der Schulter sorgt dafür, dass man bei Tests besser abschneidet.

  36. Kuscheln macht feierlich. Wir feiern das Leben und uns selbst.

  37. Kuscheln macht frei. Kuscheln schenkt die Erfahrung von Freiheit und Sicherheit: Wir bewegen uns im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit. Oft müssen wir uns zwischen beiden entscheiden. Haben das eine und ersehnen das andere. Kuscheln schenkt beides. Berührung vermittelt Sicherheit. Freiheit entsteht, weil die Berührung bedingungslos ist und keinerlei Konsequenzen oder Verantwortlichkeiten nach sich zieht.

  38. Kuscheln macht friedlich. Nationen, in denen mehr gekuschelt/berührt wird, sind friedfertiger als Nationen in denen das weniger geschieht bzw. gelebt wird. Kuscheln ist Friedensarbeit. Lies dazu auch gern den Artikel "Kuscheln für Weltfrieden."

  39. Kuscheln macht fröhlich und froh. Manchmal können richtige Lachflashs ausgelöst werden. Das geschieht in den Einzelsessions aber auch während der Kuschelpartys. Und dann lacht der gesamte Raum.

  40. Kuscheln macht furchtlos. Wenn du immer wieder die Erfahrung machst, dass auf deine Fragen („Möchtest du mir mir kuscheln? Darf ich deinen Rücken kraulen?“) öfter ein Ja als ein Nein folgt und dass dich die empfangenen Neins nicht umbringen, wirst du furchtloser beim Fragen. Du traust dich und mutest dich deinen Mitmenschen zu, so wie du bist.

  41. Kuscheln wirkt "gedeihlich". Wachstumshormone werden nur dann ausgeschüttet, wenn das Kind Berührung erfährt. Ein Kind gedeiht und entwickelt sich also besser, wenn es regelmäßig und liebevoll berührt wird. Babys können an Berührungsmangel sterben.

  42. Kuscheln erdet. Langsame Kuscheleinheiten erden. Sie bringen dich runter und in deinen Körper. Sie stärken die Verbindung mit deinem Körper.

  43. Kuscheln macht genießerisch. Berührung ganz bewusst zu genießen lehrt uns auch in anderen Bereichen wieder bewusster wahrzunehmen, wie wundervoll, atemberaubend, schön oder lecker etwas gerade ist.

  44. Kuscheln nährt. Als erstes sei hier Nachnähren erwähnt. Wir können die nicht bzw. zu wenig erhaltene Zuwendung unserer Eltern nachholen und dadurch unsere Beziehungen zu anderen Menschen und zu uns selbst verbessern. Wir lösen das Trauma auf, nicht gewollt zu sein. Zum zweiten ist genährt zu sein auch deshalb so wichtig, weil eine “genährte”Gesellschaft einfach weniger Täter und Opfer produziert.

  45. Kuscheln ist genussvoll. Ich lasse jedes Eis und jedes Mousse-au-Chocolat für eine wunderbare Kuscheleinheit stehen. Kuscheln ist so viel besser!

  46. Kuscheln lässt dich dich geschätzt (im Sinne von Wertschätzung) fühlen. Es ist ein besonderes Geschenk, Berührung zu empfangen ohne etwas dafür zurückgeben zu müssen. Wir fühlen uns wertvoll und geliebt.

  47. Kuscheln macht geschickt. Deine Hände werden geschickte Kopfkrauler und begehrte Rückenstreichler.

  48. Kuscheln stärkt. Aufgetankt mit positiver Energie kannst du dem Alltag wieder viel besser und kraftvoller gegenübertreten.

  49. Kuscheln macht gesund/gesünder. Kuscheln lindert Stress. Es hilft dem Körper, die Freisetzung des Hormons Cortisol zu unterbrechen, welches für stressige Gefühle in deinem Körper verantwortlich ist. Kuscheln verbessert deinen Schlaf. Blockiertes Cortisol und freigesetztes Oxytocin sind die perfekte Voraussetzung für erholsamen friedlichen Schlaf. Kuscheln stabilisiert deinen Blutdruck. Kuscheln lindert Kopfschmerzen/Schmerzen um bis zu 50 %. Durch die Berührung werden die Schmerzsignale blockiert, da die taktilen Signale schneller zum Gehirn weitergeleitet werden als die Schmerzsignale. Kuscheln lindert Depressionen. Oxytocin führt dazu, dass wir das Leben leichter sehen. Die empfundene Schwere und Aussichtslosigkeit fühlen sich einfach nicht mehr so überwältigend und niederdrückend an. Auch macht Kuscheln sozialer. Man geht wieder leichter in den Kontakt mit Menschen und durchbricht den Teufelskreis der Isolation, in den einen die Depression führt. Eine Aufwärtsspirale kann beginnen. u.v.a.m.

  50. Durch Kuscheln wirst du glaubwürdig. Immer mehr lernst du, dir selbst treu zu bleiben. Dein Wort bekommt Gewicht. Dadurch fällt es anderen leicht, sich auf dich zu verlassen. Du wirst jemand, auf den man zählen kann.

  51. Kuscheln macht glücklich. Die Erfahrung unbedingten Angenommenseins, sich so zeigen zu dürfen, wie man ist und wie man sich gerade fühlt, aktiviert ein Gefühlsspektrum von satter Zufriedenheit bis hin zu himmlischer Glückseligkeit. Wer durch Berührung eine Verbindung zu anderen Menschen aufbauen kann, braucht sonst nichts. Der Kuschelhormoncocktail ist ein Glückshormoncocktail!

  52. Kuscheln macht großzügig. Wenn du deine Neins deutlich spürst und klar kommunizieren kannst, bekommen deine Jas mehr Wert. Du kannst dir selbst vertrauen und weißt, dass du nicht über deine eigenen Grenzen gehen wirst. Dadurch fließen deine Jas viel freier. Du wirst großzügig.

  53. Kuscheln macht dich harmonisch. Berührung baut Aggressionen ab. Schon eine zwanzigminütige Kuschelsession vor einer Auseinandersetzung kann dazu führen, dass diese harmonischer verläuft. Man hat sich aufeinander eingeschwungen, es fällt leichter auf den anderen ein- und zuzugehen, schwerer den anderen bewusst zu verletzen.

  54. Kuscheln ist heilsam. (An dieser Stelle seien nur einige wenige Beispiele genannt.) Berührung verringert/lindert: - Asthma (Berührung führt zu einem erhöhten maximalen Atmungsvolumen und verringert die Angst und Nervosität vor einem erneuten Asthmaanfall.) - die Möglichkeit von postnataler Depression. Berührung fördert/stärkt: - das Immunsystem. Das Level an Stresshormonen wird gesenkt und die Anzahl von Abwehrkörpern wird erhöht. Daraus folgt auch eine Steigerung der Fähigkeit, Infektionen abzuwehren. - das Wachstum bei Babys. - die Wundheilung und ist deshalb besonders nach Operationen hilfreich. - die Heilung im Krankenhaus. Berührung wird besonders als unterstützende Behandlung schwer- oder chronisch kranker Patienten empfohlen. Kuscheln beruhigt und entspannt. Auswirkungen sind u.a. Muskelentspannung, Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz, dadurch Verringerung des Risikos für Herzerkrankungen und ein Ausgleich des Hormonspiegels. Berührung unterstützt/beschleunigt - die (Selbst-) Heilung. Der Körper entspannt sich, wird locker und beginnt, sich selbst zu heilen (Deshalb ist Handauflegen tatsächlich wirksam). Auch verläuft die Genesung schneller, wenn man sich geschätzt und geliebt fühlt.

  55. Kuscheln macht heiter. Durch die schönen Gefühle, die Kuscheln in uns auslöst, entsteht eine sanfte Heiterkeit, die die nächsten Tage überstrahlt.

  56. Kuscheln macht herzlich. Berührung ist die Sprache des Herzens. („Ich bin berührt.“) Wird unser Herz und seine Qualitäten wie Empathie und bedingungsloses Lieben erweckt, werden wir tatsächlich herzlicher.

  57. Kuscheln macht hilfsbereit. Nach empfangener Berührung sind Menschen eher dafür offen, anderen Menschen ihre Hilfe anzubieten. Das haben mittlerweile mehrere Studien belegt.

  58. Kuscheln macht hoch geschätzt. Als kuschelerfahrener Meisterberührer wirst du hoch geschätzt sein.

  59. Kuscheln macht humorvoll. Durch Kuscheln kommt eine solche Entspannung ins Wesen, dass man einfach viel öfter über sich selbst und die eigenen Fehler lachen kann. Außerdem kann Humor sehr gut über die erste eigene Hemmschwelle hinweghelfen, mit einem wildfremden Menschen zu kuscheln.

  60. Kuscheln ist idyllisch. Du bist in einer/eine Wohlfühloase.

  61. Kuscheln ist interessant. Wenn du erzählst, dass du kuscheln gehst, wird dir jeder! zuhören. Noch bist du Pionier und Vorreiter.

  62. Kuscheln macht intuitiv. Beim Kuscheln lernen wir unserem Körper mehr und mehr zu vertrauen. Immer öfter und schneller bemerken wir unser Bauchgefühl und folgen diesem. Das überträgt sich auch aufs Leben.

  63. Kuscheln macht jugendlich. Glücklich sein hält jung und jugendlich.

  64. Kuscheln macht klug. Durch sensuelle Impulse reift das Gehirn schneller, da sich die schützenden Markscheiden um die Nervenbahnen früher ausbilden. Das führt zu einer verbesserten und schnelleren Nervenleitung. Sprache, Ausdauer und soziale Kompetenzen entwickeln sich besser, wenn Kinder sich sicher und geborgen fühlen und achtsam berührt werden. Werden Kinder oft bekuschelt, sind sie tatsächlich klüger. Unser Gehirn funktioniert nach Berührung besser. So konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass die Teilnehmer nach erhaltener Berührung Matheaufgaben schneller und mit weniger Fehlern lösen konnten als die Vergleichsgruppe, die dieselbe Aufgabe ohne Berührung bewältigen musste.

  65. Kuscheln macht königlich. Angeline KuschelQueen - der Titel ist "hart erkuschelt". Das kannst du auch.

  66. Kuscheln macht kraftvoll. Durch bedingungslose Berührung können wir das in der Kindheit nichterfüllte Bedürfnis nachholen, gesehen zu werden und so sein zu dürfen, wie wir sind. Mit dessen Erfüllung kommen Kraft und Selbstbewusstsein, da wir aufhören, uns anzupassen - anders sein zu wollen, nur um endlich geliebt und angenommen zu sein.

  67. Kuscheln macht lächeln. Komm und schau in die Gesichter der Teilnehmer am Ende einer Kuschelparty.

  68. Kuscheln macht langlebig. Wer viel berührt wird, lebt länger.

  69. Kuscheln macht lebendig. „Die Botschaft „Ich bin lebendig“ kann man tatsächlich nicht anders transportieren als über den Körper.“ - Martin Grunwald.

  70. Kuscheln macht leidenschaftlich. Sich regelmäßig mit dem Partner zu Kuscheleinheiten zu verabreden, die den sexuellen Raum zwischen beiden unberührt lassen, ist ein Beziehungs- und Sexbooster. Ganz neue Seiten des Partners und die Liebe zueinander werden sichtbar. Die Intimität zwischen beiden wächst, ein ganz neues Vertrauen entsteht. Die gemeinsam gelebte Sexualität und die Beziehung werden immer erfüllender.

  71. Kuscheln macht liebenswürdig, liebevoll und freundlich. Die Zuwendung hin zu anderen Menschen, das fühlen von Liebe kann uns helfen, uns zu besseren Menschen zu entwickeln und am Ende auch glücklicher zu sein. Und deshalb macht uns Kuscheln auch liebenswert.

  72. Kuscheln macht makellos. Wer angenehm kuscheln kann, wird in den Augen des anderen makellos. Keiner braucht Germany's Top Model zu sein. Man kuschelt sich gegenseitig schön und perfekt. Was braucht man auch mehr?!?

  73. Kuscheln macht meisterhaft in Berührung. Du wirst ein Berührungs- und Massagegott/göttin. Deine Liebsten und alle Kuschelpartner werden es dir danken.

  74. Kuscheln wirkt motivierend. Die kleinen und großen Erfolge und Durchbrüche motivieren zu weiterer Arbeit an sich selbst.

  75. Kuscheln macht mutig. Kuscheln gibt uns einen Platz in der Gesellschaft. Ist das Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und dadurch Sicherheit erfüllt, haben wir die Kraft und den Mut, uns ins Leben zu stürzen und neue Erfahrungen zu machen.

  76. Kuscheln macht offen. Wir werden allen Menschen gegenüber offener. Kuschelt man am Anfang vielleicht nur mit Menschen, die man attraktiv findet, entdeckt man bald mehr und mehr die Schönheit aller Menschen und geht offener auf alle zu.

  77. Kuscheln macht positiv. Kuscheln fördert eine positive Grundeinstellung zum Leben. Ich habe meinen Patz, alles ist gut und das Leben ist schön (und kann so einfach sein).

  78. Kuscheln macht problemlos. Ok - sagen wir problemloser. Durch Kuscheln fühlt sich alles leichter an. Aufgaben und Herausforderungen, die überwältigend und beängstigend erscheinen können (sei es ein Test, der Anstieg eines Berges, ein schwieriges Gespräch oder der Wäscheberg), geht man leichter an. Problem gelöst.

  79. Kuscheln macht produktiv. Durch Kuscheln fährt das Gehirn zeitweilig runter. Reset. Danach bist du ein sprudelnder Quell an Kreativität und Produktivität.

  80. Kuscheln macht respektvoll. Du lernst die eigenen Grenzen und die der anderen zu respektieren.

  81. Kuscheln ist romantisch. Hach. : ) Kuscheln ist eines der schönsten und romantischsten Dinge, die du deinem Partner schenken kannst. Es ist mehr als nur eine reine Intimität. Es ist eine beruhigende Botschaft, die deinem Partner sagt, dass du für ihn da bist, er sicher in deinen Armen ist und er sich beschützt fühlen kann. Paare, die häufiger kuscheln, sind glücklicher, weil sie ein ganz neues Maß an Komfort und Liebe teilen, das man nicht mal mit Sex erreichen kann. Das Schmusen gibt dir ein größeres Gefühl der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Person als irgendetwas anderes.

  82. Kuscheln macht (innerlich) ruhig. Berührungsmangel lässt uns die Frage nach dem Lebenssinn stellen. Berührungsfülle ermöglicht auf der geistigen Ebene, nichts tun zu müssen und einfach nur genießen zu dürfen. Sie ermöglicht eine vollständige Entspannung, die in einen meditativen Bewusstseinszustand führen kann. Wir ruhen in uns.

  83. Kuscheln schafft Selbstverantwortung. Durch Kuscheln werden wir aufgefordert und in die Lage versetzt, Verantwortung zu übernehmen. Haben wir das im Zusammenhang mit Berührung gelernt, überträgt sich das auf alle Bereiche unseres Seins. Wir übernehmen Verantwortung für unser Leben, für unsere Handlungen und für deren Konsequenzen.

  84. Kuscheln macht sensitiver. Berührung vergrößert die eigene Körperwahrnehmung. Die meisten Menschen verbringen 90% des Tages im Kopf. Sie denken, reden oder sind mit dem beschäftigt, was gerade passiert. Sie vergessen ihren Körper und nehmen ihn höchstselten bewusst wahr. Chronische Verspannungen oder Schlimmeres entstehen, da uns die vom Körper gesendeten Signale erst sehr bzw. zu spät bewusst werden. Berührung schafft Konzentration auf unsere Körperempfindungen. Die Wahrnehmung verfeinert sich und die Verbindung zwischen uns und unserem Körper wird gestärkt.

  85. Kuscheln macht schön. Berührung bringt die Haut zum Leuchten und dich zum Strahlen.

  86. Kuscheln macht sicher/schenkt Sicherheit. Das Erleben von Nähe und Zugehörigkeit (neben Freiheit das erste und wichtigste Grundbedürfnis) ist die Erfahrung von bedingungsloser emotionaler Sicherheit. „Ich habe meinen Platz, ich gehöre dazu. Ich muss nichts leisten oder sein. Ich existiere, das ist genug. Ich bin genug.“ Die Erfahrung des Angenommenseins schafft ein tiefes Gefühl der Sicherheit.

  87. Kuscheln ist/macht spielerisch. Die Spielfreude wird wieder entdeckt, sobald man den Ernst und die Fragen („Was ist kuscheln und was nicht? Mache ich alles richtig?“) abgelegt hat. Die Möglichkeiten des Kuschelns sind unendlich. Entdecke sie einfach.

  88. Kuscheln macht spontan. Immer wieder zu üben, seine Grenzen und Wünsche zu äußern, führt bald dazu, dass sie aus dir herausplatzen ohne dass du darüber nachdenken oder in dich hinein spüren musst. Du wirst authentischer und spontaner im Ausdruck. Auch in anderen Aspekten deines Lebens.

  89. Kuscheln macht stabiler. Ein Mensch, der in seiner Mitte ruht, wird nicht mehr so leicht aus der Bahn geworfen.

  90. Kuscheln macht tapfer. Kuscheln lehrt uns, unsere Gefühle und Emotionen wieder zuzulassen, was viele Menschen verlernt haben. Sie setzen Emotionen mit Schwäche gleich und können deshalb nicht zeigen, wenn sie enttäuscht, verbittert, ängstlich oder verletzt sind. Werden diese Menschen auf eine Weise angefasst, die in keiner Weise übergriffig oder aufdringlich ist, können diese unterdrückten Emotionen mit Macht hervorbrechen. Was uns innerlich berührt, wird häufig erst durch äußere Berührungen ausgelöst. Sich dem immer wieder zu stellen, heilt nicht nur auf vielen Ebenen, es macht uns auch tapfer. Tapfer und bereit, uns diesen unschönen und heftigen Emotionen wieder und wieder zu stellen, bis sie ausgeheilt sind. Durch die neu gelernte Berührbarkeit sind wir in der Lage, unsere Bedürfnisse nachhaltig zu befriedigen und tiefe Beziehungen einzugehen. Wir müssen Menschen nicht mehr auf Abstand halten aus Angst vor dem Aufreißen eben dieser alten Wunden. Wir haben gelernt, mit ihnen umzugehen und haben die Erfahrung gemacht, dass sie zwar schmerzen, aber dennoch heilen.

  91. Kuscheln macht tolerant. Die Entdeckung, dass auch Menschen die wir erst abgelehnt haben, schön berühren können und großartige Seelen haben, macht uns toleranter anderen gegenüber. Das Schubladendenken wird aufgeweicht.

  92. Kuscheln macht traurig. Erstmal. Das Erleben von Nähe, Wertschätzung, Anerkennung und Liebe kann starke Schmerzen darüber hervorrufen, dass wir sie bisher entbehren mussten. Schmerzen, die wir lange nicht fühlen wollten und konnten. Das ist unangenehm aber heilsam. Sie werden uns nun bewusst und können in ihrer Tiefe gefühlt werden. Berührung stellt die wertvollste Ressource zur Heilung alter Wunden dar. Scham, Schuld und Angst halten uns seit Kindertagen davon ab, unsere Bedürfnisse zu stillen. Es ist wahrscheinlich, dass sie auftauchen, wenn wir uns nun unserem Bedürfnis nach Nähe hingeben. Der einzige Weg raus, ist der Weg rein.

  93. Kuscheln macht unabhängiger. Durch Kuscheln wächst unsere Selbstachtung: Viele Menschen geben eigentlich nur, um etwas (Zuwendung und Unterstützung) zurückzubekommen und sind enttäuscht, wenn sich das weniger als im erhofften Maße einlöst. Sie fühlen sich ausgenutzt, leer und ausgelaugt und sehen auch so aus: grau, müde und wenig lebendig. Andere handeln altruistisch, fühlen sich aber nicht wertvoll genug, auch empfangen zu dürfen. Sie bitten selten um Hilfe oder Unterstützung und sind nicht in der Lage, sich selbst einen Wert zu geben. Sie brauchen die Bestätigung von außen und sind dadurch abhängig. Ihre Stimmung sinkt oder hebt sich je nach Laune der anderen. Durch Kuscheln können wir uns selbst einen Wert geben, weil wir uns mit dem versorgen, was wir brauchen. Wir entwickeln einen gesunden Egoismus, lernen uns zuzumuten. „Es berührt mich tief zu spüren, dass ich es wert bin, umarmt zu werden.“ (Teilnehmerin einer Kuschelparty) Wir sind weniger bedürftig und werden unabhängiger. Wir gehen keine faulen Kompromisse mehr ein, nur um an Aufmerksamkeit und Berührung zu kommen.

  94. Kuscheln macht unbeschwert. Berührung bewirkt die Ausschüttung von Glückshormonen, welche Stress- und Angstzustände lindern. Besonders die Angst vor anderen Menschen, die Angst davor, Grenzen zu setzen und die Angst, abgewiesen zu werden, können vermindert werden. Hier sei auch das posttraumatische Stresssyndrom erwähnt, dessen Symptome abnehmen, wenn die betroffenen Personen massiert und berührt werden.

  95. Kuscheln macht unterstützend und uneigennützig. Haben wir wieder Kraft, können wir wieder geben, wirklich geben und nicht heimlich mindestens genauso viel zurückerwarten oder im schlimmsten Falle sogar zurück stehlen (Energievampire).

  96. Kuscheln macht unwiderstehlich. Durch Kuscheln werden wir zum Geschenk für unsere Mitmenschen. Wir sind nicht mehr bedürftig und das macht uns unwiderstehlich. Nicht bedürftig sondern erfüllt zu sein, ist ein wahrer Flirtbooster.

  97. Kuscheln macht verantwortungsvoll. Wir können lernen und üben, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und aufhören für die anderen mitzudenken. Was der andere vermeintlich will und erhofft, können wir nicht wissen - wir können ja keine Gedanken lesen. Aber wir können Verantwortung für uns und unsere Gefühle übernehmen und sie kommunizieren.

  98. Kuscheln macht verführerisch. Gibt es in der Partnerschaft ein unterschiedlich starkes Nähe- und Berührungsbedürfnis, fühlt sich der eine Partner stark unter Druck gesetzt, zieht sich vielleicht noch weiter zurück, der andere leidet unter der gefühlten Ablehnung, dem Berührungsmangel und seiner Sehnsucht nach mehr. Auch kann dadurch ein Machtgefälle entstehen. „Wenn du tust, was ich will, bekommst du, was du möchtest.“ Darf das Kuschelbedürfnis auch außerhalb der Beziehung erfüllt werden, nimmt das den Druck aus der Partnerschaft und eine Begegnung auf Augenhöhe ist leichter möglich. Weniger bedürftig zu sein und zu wirken, erhöht die Attraktivität in der Beziehung.

  99. Kuscheln wirkt verjüngend. Kuscheln ist ein Stresskiller und Stress macht alt.

  100. Kuscheln macht verliebt. Manchmal kann die Begegnung auf der rein körperlichen Ebene eine Verliebtheit auslösen. Wir fühlen uns zutiefst berührt, gesehen, erkannt und verstanden („Noch nie wurde ich so schön berührt.“). Und manchmal besteht die Verliebtheit auch weiter, wenn man sich danach „richtig“, bzw. auch mental kennenlernt. Wunderschöne Beziehungen sind auf unseren Kuschelpartys entstanden.

  101. Kuscheln macht vertrauensvoll. Kuscheln schafft Vertrauen. Wenn wir kuscheln, wird in unserem Körper das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das auch als das "Kuschelhormon" bekannt ist. … Kuscheln stärkt die Verbindung zwischen Mutter und Kind und Vater und Kind (Das Kind fühlt sich tatsächlich aufgehobener und wird vertrauensvoller und zugewandter. Fühlt sich sicher in seinem Platz in der Familie.) und zwischen allen Menschen. Durch Berührung werden die Verknüpfungen im Gehirn gestärkt, die Vertrauen und Bindung möglich machen. Und weiter gehts... vielleicht werden es ja 1001 Gründe.

  102. Kuscheln verwöhnt deinen Körper und dich.

  103. Kuscheln verzaubert die Menschen um dich herum und einfach plötzlich alle wunderschön.

  104. Kuscheln verzückt. Es gibt das Kuschelhigh - ein fast ekstatischer Zustand. Durch die hohe Konzentration an Wohlfühlhormonen kann es zu einem Kuschelhigh kommen, das sich wie ein leichter Alkohol- oder Drogenrausch anfühlt. Ein Gefühl, wie frisch verliebt zu sein, verliebt in das Leben.

  105. Kuscheln vollendet. Deine persönliche und spirituelle Entwicklung machen einen riesigen Sprung nach vorn. Kuscheln transformiert.

  106. Kuscheln ist vorteilhaft für das Entwöhnen von schlechten Angewohnheiten. Erstens: Zu Zigarette oder Schokolade greifen wir oft in stressigen Zeiten. Kuscheln ist definitiv der bessere Stresskiller. Zweitens: Das Kuscheln besiegt den Wunsch nach schlechten Gewohnheiten und hilft, Gelüste zu bekämpfen. Sei es das Rauchen, Zuckersucht oder andere schlechte Angewohnheiten, sie alle können langsam verschwinden, wenn man häufig und regelmäßig kuschelt. Wenn das Bedürfnis nach dem Rauchen mit einer Umarmung ersetzt wird, dann helfen Wärme und Liebe, Abhängigkeiten zu vergessen. Die Gedanken werden in eine andere positive Richtung gesteuert.

  107. Kuscheln macht warm. Zu zweit oder im Kuschelhaufen ist es einfach wärmer als allein.

  108. Kuscheln macht warmherzig. Oft beobachte ich wie ein Kuschelpartyteilnehmer die eigenen Bedürfnisse für den Moment zurückstellt und einfach für jemanden da ist. Den anderen warmherzig im Schoß hält, ihm Zuwendung schenkt.

  109. Kuscheln macht weise. Unsere Lebensweisheit wächst mit jeder Kuschelerfahrung. Wir lernen uns selbst und das Menschsein kennen und lieben.

  110. Kuscheln macht wertvoll. Dein Selbstbewusstsein steigt, wenn du liebevoll berührt wirst, ohne dafür etwas leisten oder etwas Besonderes sein zu müssen. Du erlebst deinen eigenen Wert in neuem Ausmaß.

  111. Kuscheln macht wohlerzogen. Ein bekuschelter Mensch quengelt weniger. Er ist ja zufrieden und muss sich Aufmerksamkeit nicht auf anderem Wege beschaffen/erschleichen.

  112. Kuscheln macht wohltätig. Menschen die achtsame Berührung erfahren haben, sind großzügiger. Sie geben bereitwilliger Zeit, Geld, Zuwendung und Unterstützung. Hier sei wieder eine Studie angeführt: Schon ein Rückenklopfer führte dazu, dass sich zweimal so viele Studenten freiwillig zum Arbeiten meldeten oder eine Petition unterschrieben. Teilnehmern, denen Oxytocin in die Nase gesprüht wurde, waren eher bereit, einem Fremden zu helfen oder ihm Geld zu leihen.

  113. Kuscheln macht würdevoll. Ein Mensch, der nicht mehr bedürftig ist, erhält seine Würde zurück. Er muss keine Kompromisse mehr eingehen um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Er verbiegt sich nicht länger um zu gefallen oder „nett“ zu sein. Er ist authentisch.

  114. Kuscheln ist zauberhaft. Das Kuscheln gibt dir die Möglichkeit, besser mit deinem Partner zu kommunizieren. Kuscheln ist eine ganz eigene Liebessprache. Viele Paartherapeuten sagen immer wieder, wie sich Paare durch Kuscheln annähern können. Wenn man in den Armen seines Liebsten ist, neigt man dazu, auf einer ganz neuen Ebene der Kommunikation zu sein. Dies ist eine Möglichkeit zu sagen, wie viel man für einander empfindet und wie wohl man sich miteinander fühlt. Durch Kuscheln sagt man sich mehr, als es mit tausend Worten möglich wäre.

  115. Kuscheln macht zugänglich. Menschen, die bekuschelt werden, werden durch das Kuschelhormon Oxytocin sozialer, offener und der Menschheit zugewandter. Misanthropie hat keine Chance mehr.

  116. Kuscheln macht zufrieden. Durch Kuscheln können wir unseren Körper als ein uns schützendes, behagliches Zuhause erleben, welches uns Gefühle der Entspannung, Erdung und Zufriedenheit vermittelt, Die Erfahrung völliger Entspannung. Ein in sich ruhender Mensch ist zufrieden.

Ich hoffe, ihr seht oder besser fühlt, wie wichtig kuscheln für uns Menschen ist. Macht mit! Es gibt unendliche viele Gründe genau hier und jetzt damit anzufangen!

Sollten dir noch weitere gute Kuschelgründe einfallen, schreib sie mir. Die Liste scheint mir noch lange nicht vollständig.


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